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Mittwoch, 24. Mai 2017

Mein Traum vom digitalen Diabetes-Management

Hallo!

Jaja, das Tagebuch. Verhasst und doch so notwendig. Mal ehrlich: das Protokoll hasst doch wirklich jeder, oder?
Aber: eigentlich ist das in der heutigen Zeit ja alles digital möglich. Ja, gerade die mySugr-App ist hier meiner Meinung nach besonders gut. Aber: es nervt mich trotzdem. Ich muss ohnehin schon messen und die Insulindosis berechnen, ich will das nicht alles noch extra aufschreiben/in die App tippen müssen!

Natürlich kann man die Pumpe auslesen, aber: mir persönlich fehlt immer noch eine simple Möglichkeit, Daten von zB Insulinabgaben mit dem Pen oder schnellen BE nachzutragen. Direkt in der 640G ist mir das viel zu aufwendig, und ich habe weder die Zeit noch die Lust die Pumpe jeden Tag auszulesen und die Daten in CareLink zu ergänzen. (Außerdem ist die Browser-Oberfläche von CareLink ja jetzt auch nicht gerade ein Design-Kunstwerk was Übersichtlichkeit und Funktionalität betrifft, wenn man mich fragt)

Richtig kompliziert wird es dann, wenn man ein Messgerät einer anderen Firma verwendet, oder gar den Libre. Ich habe für mich immer noch keine - für mich - zufriedenstellende Lösung gefunden, alle Daten an einen Platz zu bringen.

mySugr spricht zwar die Sprache des Libre, aber die Pumpendaten von Medtronic CareLink lassen sich, anders als eventuelle Sensordaten, nicht einspielen.

Hier bräuchte es meiner Meinung nach dringend ein firmenübergreifendes Standard-Format, damit sich jeder sein persönliches "Waffenarsenal" im Kampf gegen den Diabetes zusammenzustellen und diese Daten dann auch sinvoll aufzubereiten.


Florian

Sonntag, 16. April 2017

Mein Dia-Equipment #1 - Überblick

Hallihallo,

ich starte dann mal eine kleine Serie, und zwar geht es um die Dinge, die ich als Diabetiker so verwende. Heute bekommt ihr mal einen kleinen Überblick, und in den nächsten Wochen werde ich dann immer ein Produkt etwas genauer beschreiben und auch sagen, was ich daran mag und was noch verbessert werden sollte.
Sagt mir eure Meinung zu dieser Reihe doch bitte in den Kommentaren!

1. Pumpe 

Derzeit nutze ich die Medtronic 640G, in Kombination mit dem Sure-T 8 mm Katheter. Vorher hatte ich die AccuCheck Performa Combo.


2. Messgerät

Das Contour NextLink 2.4 ist mein Ansprechpartner wenn es um Zuckermessung geht, und zwar aus dem einfachen Grund, dass es mit meiner Pumpe kommuniziert.


3. Stechhilfe

Meine Finger - vorzugsweise Mittel- Ring- und kleiner Finger der linken Hand, werden gepickst von der AccuCheck Softclix Stechhilfe. Kann stechen, nicht viel mehr. Stechhilfe halt.


4. Protokoll

Ach ja, das Protokoll. Ist für mich persönlich eines der nervigsten Dinge in der Therapie. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob es mir jetzt per App (mySugr) oder am Papier lieber ist, da wechsle ich alle paar Wochen. 

soweit zu den richtigen "Geräten", natürlch gibt es noch einige Sachen mehr, die ich so für den Diabetes brauche. Dazu gehören:

Traubenzucker, vorzugsweise Dextro Energy der Geschmacksrichtung Zitrone sowie die kleinen Haribo-Packungen von verschiedenen Haribo Produkten (praktisch, weil 1 Stück (also eine Packung) genau 1 BE hat. 

Nadeln und Teststreifen. Da verwende ich die jeweiligen für das Messgerät/Stechhilfe. Die anderen würden ja auch nicht passen :)

lG
Florian 

Mittwoch, 25. Januar 2017

Krankheit und Diabetes

So. Krank. Mist. Ich weiß ja nicht wie es euch so geht, aber mich kotzt das ganzschön an, dass der Zucker bei Infekten immer so verrückt spielt. Deshalb sehen meine Tage zur Zeit immer so aus:

zu hoch.
korrigieren.
immer noch zu hoch.
korrigieren und temporär die Basalrate erhöhen.
Hypo.
FRESSALARM
BR wieder runter.
zu hoch.
von vorne.

Zusätzlich ist man eh schon fertig, weil das Immunsystem auf Hochtouren läuft.

Und wenn man dann noch etwas vergisst, was mir zum Glück echt mittlerweile deutlich seltener passiert, auch wenn natürlich jedes Mal einmal zu oft ist, DANN ist der Zucker echt richtig am ...

Naja, keep calm, drink tea and test your sugar,

Florian

Donnerstag, 19. Januar 2017

Kampf dem HbA1C

Also: es läuft zurzeit recht bescheiden. Die Zuckerwerte sind oft zu hoch, meistens durch vergessene Boli verursacht. Das wirkt sich natürlich auch auf den HbA1C aus, der derzeit bei 8,1 ist. Ich weis, dass der HbA1C insgesamt kein wahnsinnig aussagekräftiger Wert ist, trotzdem möchte ich ihn unbedingt wieder senken.

Das einzige Problem dabei ist, dass das nunmal nicht so einfach ist.

Keine Ahnung wieso, aber irgendwie bekomme ich diese Essen-Drücken-Verknüpfung nicht recht zusammen. Es ist nicht so, dass ich aus irgendeinem Grund kein Insulin abgeben will, ich vergesse es schlicht viel zu oft.
Da kann ich Alarme am Handy stellen so viel ich will, die sehe ich, denke "Achja, ich spritz gleich, aber davor mach ich noch den einen Handgriff" und ZACK das wars dann.

Das führt natürlich dazu, dass der BZ oft über 300 mg/dl kommt. Dann also korrigieren. hoffen. warten. Ein bisschen zu früh korrigieren und BAM in die Hypo kommen. Total überfressen (klingt bescheuert, kann man aber nicht anders beschreiben) und Zucker schiesst wieder gen Himmel. Shit.

Derzeit bin ich auch mit meiner Diabetologin in laufendem Kontakt zwecks Therapieanpassung. Nur kann die auch nicht viel für mich tun solange die Therapie-Durchführung perfekt funktioniert. Eh logisch.

Deshalb schließe ich mit mir selbst folgende Vereinbarung:

Ich werde VOR jedem Essen spritzen (bzw drücken). Vor dem Essen bedeutet, BEVOR die Gabel / der Löffel / das Brot angegriffen wird. Das wird mir immer besser gelingen, bis etwas zu vergessen die ABSOLUTE Ausnahme wird. Dadurch ist es meiner Diabetologin möglich, die Therapie so anzupassen, dass meine Einstellung insgesamt wieder besser wird und auch der HbA1C sinkt.


Ich schreibe das deshalb so ausführlich hier am Blog, damit ich nicht mehr zurück kann.
Ich habe das jetzt getippt und werde es auch genau so durchführen.
Denn ich mache das Diabetes-Managment nicht für meine Ärztin oder sonst jemanden, sondern für mich selbst.

Montag, 12. Dezember 2016

Dinge, die Typ 1 Diabetiker hassen

Hallo zusammen,
heute gibt es mal eine Liste von Dingen, die Typ-1-Diabetiker hassen:

#1. Wenn auf abgepackten Lebensmitteln keine Kohlenhydratangabe steht. Im Ernst: IST ES WIRKLICH SO SCHWIERIG DAS DRAUFZUSCHREIBEN?!?!?!?!?! Liebe Firmen: Bitte macht in Zukunft eine leicht auffindbare Nährwerttabelle auf eure Produkte. Ihr erleichtert damit vielen Diabetikern das Leben. Danke.

#2. Diabetiker-Produkte. Erstens schmecken die echt wiederlich (finde ich zumindest) und ausserdem fördert das nir dieses "du kannst ja nicht alles essen"-gerede. Apropos Gerede:

#3. "Diabetes-Experten" die aber keine Ahnung haben... Nachfolgend ein paar Beispiele:
"Meine Oma hatte das auch, aber sie hat ganz viel Chili gegessen und dann wars wieder weg!"
"Hast du immer noch Diabetes?" Es sei erwähnt dass diese Frage vom Schularzt kam.
"Hast du zu viel Zucker gegessen?"
"Wieso isst du Süßes, ich dachte du hast Diabetes?!?!"

#4. Menschen, die "Die Diabetis" sagen.

#5. Menschen, die "Aber immerhin sitzt du nicht im Rollstuhl" sagen. Danke fürs erinnern, aber das hilft mir grade echt nicht weiter, weil soooo nice ist der Diabetes jetzt auch wieder nicht.

Nachtrag:

#6. Krankenkassen. Also die die keine haben werden sich wahrscheinlich eine wünschen, aber zumindest die Diabetiker aus Österreich/Deutschland werden sicher verstehen was ich meine. Folgendes Beispiel:
ich gehe zur KK um das Rezept für die Teststreifen bewilligen zu lassen. Reaktion der Mitarbeiterin vom chefärztlichen Dienst: " na gut, einmal bewilligen wir es noch" - es tut mir ja echt leid dass ich auch nach 7 Jahren diabetes noch nicht rieche, wie hoch mein Zucker gerade ist. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf ein anderes System wo ich mir nicht mindestens 5 mal täglich in den Finger stechen muss (also CGMS) aber das wird von euch ja leider nicht bewilligt!

Wenn ihr noch Ergänzungen habt: ab damit in die Kommentare!

LG Florian

Sonntag, 11. Dezember 2016

ÖDV-Stand am Salzburger Christkindlmarkt

Das vergangene lange Wochenende war die Österreichische Diabetiker Vereinigung ÖDV am Salzburger Christkindlmarkt mit einem Stand vertreten und am Samstag war ich beim Verkauf dabei. Wobei Verkauf eigentlich falsch ist, denn als einziger "Sozialstand" am Alten Markt gab es bei uns keine fixen Preise, sondern Glühwein und Co wurden gegen freiwillige Spende angeboten.

Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und manche auch ein bisschen über Diabetes zu informieren!

Donnerstag, 1. Dezember 2016

I'm here again!

Hey,
gleich mein dritter Post war mein letzter für einige Zeit. Das lag daran, dass ich mich einfach nicht mehr als unbedingt nötig mit dem "Zugger-Monsta" beschäftigen wollte. Das ist jetzt aber wieder besser:
Heute ist bereits der sechste Tag, wo ich alle Werte, Mahlzeiten und alles andere per mySugr protokolliere. Mein Vorhaben dür diesen Advent ist, natürlich weiter zu protokollieren, keine Boli(ist das die Mehrzahl von Bolus? Keine Ahnung ;) ) mehr zu vergessen ( bzw sehr wenige) und diesen Blog hier wieder aktiv zu betreiben.

Florian